Bevor du PIXEstL startest, lohnt es sich, kurz über das Eingabebild nachzudenken. Nicht jedes Foto eignet sich gleich gut – mit ein paar einfachen Tricks holst du das Maximum heraus.
PIXEstL akzeptiert drei gängige Formate:
| Format | Empfehlung |
|---|---|
| PNG | Beste Qualität, verlustfrei – ideal für Grafiken und Logos |
| JPG / JPEG | Gut für Fotos – achte auf geringe Komprimierung (hohe Qualitätsstufe) |
| WebP | Wird unterstützt, seltener verwendet |
!!! tip “JPG-Komprimierung” Stark komprimierte JPEGs (kleine Dateigröße, schlechte Qualität) haben sichtbare Blockartefakte, die sich in der Lithophanie zeigen. Verwende wenn möglich das Original oder eine hochqualitative Version.
!!! example “Gutes Beispiel” Ein Portrait mit natürlicher Beleuchtung, kräftigen Farben und scharfem Fokus auf das Gesicht – wie die Beispiele in der Galerie.
Die Auflösung des Eingabebildes beeinflusst nur die Rechenzeit, nicht direkt die Druckqualität – denn PIXEstL skaliert das Bild auf die physische Größe der Lithophanie herunter.
Faustformel: Ein 100 mm breites Druck mit 0.8 mm Pixelbreite hat nur 125 Pixel in der Breite.
| Lithophanie-Breite | Pixels in der Breite (bei 0.8 mm) |
|---|---|
| 80 mm | 100 Pixel |
| 100 mm | 125 Pixel |
| 150 mm | 188 Pixel |
| 200 mm | 250 Pixel |
Das bedeutet: Ein 4000-Pixel-breites Bild wird auf 125 Pixel herunterskaliert – die extra Auflösung hilft beim Antialiasing, aber ein 500-Pixel-Bild reicht in der Regel vollkommen aus.
Empfehlung: Bildbreite zwischen 500 und 2000 Pixeln auf der längeren Seite.
Du brauchst dafür kein professionelles Bildbearbeitungsprogramm. Windows Paint, GIMP, Photoshop oder Lightroom funktionieren alle.
Wenn dein Bild etwas flach wirkt, erhöhe Kontrast und Sättigung leicht:
Schneide störende Randbereiche weg. Das Motiv sollte den Bildausschnitt möglichst gut ausfüllen – Randbereiche ohne Inhalt “verschwenden” Druckfläche.
Skaliere das Bild auf maximal 2000 Pixel Breite – das spart Rechenzeit und ändert die Ausgabequalität praktisch nicht.
PIXEstL behält das Seitenverhältnis deines Bildes automatisch bei, wenn du nur -w (Breite) oder -H (Höhe) angibst.
Ein Hochformat-Foto (z.B. 3:4) ergibt eine Hochformat-Lithophanie, ein Querformat-Foto eine Querformat-Lithophanie.
Wenn du beide Dimensionen angibst, wird das Bild gestreckt oder gestaucht – das ist in den meisten Fällen unerwünscht.
Wenn dein Bild bereit ist: PIXEstL ausführen →